Sind Chia-Samen gesund?

Das Superfood Chia ist in aller Munde. Doch ist Chia wirklich gesund? Richtig dosiert, kann Chia gegen vielerlei Krankheiten helfen, wie wir in diesem Artikel zeigen wollen.

Gegen welche Leiden wird Chia eingesetzt?

  • Übergewicht, auch mit Heißhunger und Essanfällen
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Hoher Cholesterinspiegel
  • Bluthochdruck
  • Diabetes
  • Sodbrennen
  • Gelenkbeschwerden
  • Darmprobleme

Wie wirkt sich die regelmäßig Einnahme von Chia-Samen auf unsere Gesundheit aus?

  • Eine Senkung des Blutzuckerspiegels ist möglich.
  • Das Risiko für Herzerkrankungen sinkt (aufgrund der Omega-III-Fettsäuren, Ballaststoffe und Proteine).
  • Darüber hinaus sinkt das Risiko für Schlaganfälle, wenn Chia-Samen regelmäßig eingenommen werden.
  • Die Gehirnleistung nimmt zu.

Chia – die perfekte Alternative zum Fasten

Manche Menschen dürfen aufgrund ihrer besonders stark ausgeprägten Adipositas nicht fasten, und wieder andere wollen sich einen längerfristigen Nahrungsverzicht nicht zumuten. Die Wirkung von Chia auf den Darm ist phänomenal: Der Darm wird gereinigt. Die Verdauung wird unterstützt, und Beschwerden wie Sodbrennen verschwinden.

Was sind die Inhaltsstoffe von Chia-Samen?

  • Hoher Eiweißanteil (besonders für Vegetarier und Veganer interessant)
  • Viele Ballaststoffe (Deshalb sind sie stark sättigend. Der hohe Ballaststoffgehalt wirkt sich zudem positiv auf den Cholesterinspiegel aus.)
  • Viele Antioxidantien
  • Tryptophan, was einen besseren Schlaf fördert
  • Extrem viele Omega-3-Fettsäuren: Diese kurbeln die Ausdauer beim Training an und fördern die seelische/psychische Balance, da der Serotoninspiegel erhöht wird. Dieser Vorteil kann sich auch positiv auf den Verlauf einer Diät auswirken.
  • Mineralien
  • Spurenelemente
  • Kalzium (Dieses trägt zu einer guten Knochendichte bei und stärkt die Zähne, wirkt vorbeugend gegen Karies). Wer etwa aufgrund einer Laktoseintoleranz auf Milchprodukte verzichtet, kann mit Chia-Samen den Kalzium-Bedarf decken.
  • Magnesium, B-Vitamine, Phosphor (antibakteriell), Eisen, Zink (hilft gegen die Bildung von Zahnstein), Vitamin A (antibakteriell), Mangan (wirkt sich ebenfalls positiv auf den Knochenbau aus), Bor, Folsäure sowie alle wichtigen Aminosäuren

Das Nährstoffprofil – was deckt eine Tagesportion Chia-Samen ab?

308 %   der Omega-3-Fettsäuren

38 %      des Omega-6

29 %      des Vitamins E

26 %      der Ballaststoffe

25 %      des Kupfer-Bedarfs

20 %      des Magnesium-Bedarfs

18 %      des Vitamins B3

14 %      des Kalziums

13 %      des Eisens

11%       des Vitamin B1

11 %      des Mangans

11 %      des Phosphors

8 %        des Kaliums

8 %        des Zinks

7 %        des Vitamins B8

5 %        des Vitamins A

2 %        des Biotins

0,16 % des Vitamin B6

Gesundheitliche Nachteile von Chia-Samen

  • Man kann durch den Konsum von Chia-Samen zu Flatulenzen tendieren.
  • Wenn man bereits einen niedrigen Blutdruck hat, wird dieser durch die Einnahme von Chia-Samen noch weiter sinken.

Wie viel Chia-Samen darf man täglich einnehmen?

Maximal 15 g, da noch keine Langzeitstudien vorliegen. Diese Menge entspricht einem glattgestrichenen EL und reicht auch aus, um uns mit allem Lebenswichtigen zu versorgen. Es handelt sich bei Chia-Samen also um ein Novel-Food.

Vorsicht, wenn OP ansteht!

Chia-Samen besitzen eine blutverdünnende Wirkung. Deshalb darf man Chia-Samen keinesfalls vor einer OP einnehmen. Auch wenn man bereits blutverdünnende Medikamente einnimmt, darf man keine Chia-Samen konsumieren.